| Welche Ziele und Förderbereiche kennt die Psychomotorische Therapie? |
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Auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung kann das Kind in einem geschützten Rahmen seinen Handlungsspielraum erweitern. Ausgangspunkt sind die Ressourcen des Kindes. Deren Erschliessung wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Selbstakzeptanz, Selbstbewusstsein, Autonomie und den Selbstwert aus. Das Kind lernt sich und seinen Körper wahrzunehmen, mit seinem Körper umzugehen und mit sich selbst zufrieden zu sein. Das Kind gewinnt ein besseres Körperbewusstsein und mehr Ausdrucksmöglichkeiten. Materialerfahrungen fördern die Kreativität und lassen die Gesetzmässigkeiten von Schwerkraft, Raum und Zeit etc. direkter erfahren und begreifen. Körperkoordination, Gleichgewicht, Raumorientierung, Rhythmusfähigkeit und Reaktion aber auch taktile und kinästhetische Körperwahrnehmungsfähigkeit werden gefördert. Das Kind lernt durch den Kontakt mit der Therapeutin oder mit Kindern aus der Kleingruppe, Entscheidungen zu fällen, Verantwortung zu übernehmen, Einfühlungsvermögen zu entwickeln oder sich durch zu setzen. Impulskontrolle und Frustrationstoleranz werden bewusster erlebt und erweitert. Selbstvertrauen und Identität werden gestärkt. Das Kind kann durch die vertrauensvolle Beziehung seine eigene Autonomie und Identität entwickeln und festigen. Durch verbale Interaktion und Reflexion werden Handlungen und Emotionen bewusster gemacht. Symbolisierungsfähigkeit und Kreativität können sich entfalten.
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